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Von Inga Hansen  Mittwoch, 04. Januar 2023

 

NABU will 200 Hektar im Ahlenmoor vernässen

 

Das größte Moorschutz-Projekt in Deutschland soll im Frühjahr starten - Finanziert aus dem NABU- Klimafonds

 

Flögeln. Es soll das größte Moorvernässungs-Projekt in Deutschland, wenn nicht gar in Europa werden: die Wiederherstellung von 200 Hektar Hochmoor im Ahlenmoor nördlich von Flögeln. Das Projekt des Naturschutzbunds NABU könnte im Frühjahr starten.Dr. Hans-Jürgen Ropers, Vorsitzender des NABU in Cuxhaven, jedenfalls ist da optimistisch: „Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir im Frühjahr mit den Baggerarbeiten beginnen können.“ Eigentlich wollte der NABU schon jetzt, zur Jahreswende, mit seinem Millionen-Projekt loslegen. Doch laut Ropers fehlt noch die wasserrechtliche Genehmigung durch den Landkreis. Die, davon geht der Nabu-Kreischef aus, werde aber in den nächsten Wochen kommen. Das Raumordnungsverfahren für den dort ursprünglich geplanten Torfabbau hat der Kreis bereits gestoppt.

Im Sommer hatte der Naturschutzbund Deutschland (NABU) bekannt gegeben, dass er im Ahlenmoor, dem größten Hochmoor-Gebiet im Cuxland, 200 Hektar, also umgerechnet mehr als 280 Fußballfelder, als Moor wiederherstellen will. Finanziert wird das millionenschwere Projekt aus dem Klimafonds, den der Naturschutzbund im April zusammen mit der Handelskette Rewe aus der Taufe gehoben hat. 25 Millionen Euro will Rewe in den nächsten fünf Jahren für Klimaschutz-Projekte bereitstellen.

Im Ahlenmoor übernimmt der NABU bislang landwirtschaftlich genutzte Flächen, die ursprünglich an die Firma Gramoflor aus Vechta verkauft werden sollten. Gramoflor wollte dort Torf abbauen, war aber von seinen Plänen wieder abgerückt, nachdem Firmenchef Josef Gramann nach Gesprächen im Kreishaus den Eindruck hatte, dass sein Projekt politisch nicht gewollt sei. So entstand dann die Idee, dort das Hochmoor zu restaurieren.Der NABU, mit dem der Torfproduzent schon öfter zusammengearbeitet hat, will dort nämlich Torfmoose und typische Moorpflanzen aussäen, so dass sich dort wieder ein Hochmoor entwickeln kann. Hochmoore, sagt Ropers, leben davon, dass der Boden nährstoffarm ist. Da die Flächen aber bislang intensiv landwirtschaftlich genutzt wurden,

müssen im Ahlenmoor erst einmal die Bagger anrollen. „Dort stecken noch jede Menge Nährstoffe im Boden. Deshalb müssen wir die oberste Schicht abtragen, bevor wir dort vernässen können“, sagt Ropers.

Wenn man sofort vernässen würde, würden dort Gase wie Methan und Lachgas entstehen - weit klimaschädlichere Gase als Kohlendioxid, erläutert der NABU-Mann.Für Ropers, der sich seit langem für den Naturschutz im Cuxland stark macht, ist das Ahlenmoor-Projekt ein ganz Besonderes: „Das Schöne ist, dass die Flächen sich dort direkt an das bestehende Naturschutzgebiet anschließen. Damit kriegen wir dort das größte zusammenhängende Naturschutzgebiet nach dem Nationalpark.“

„Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir im Frühjahr mit den Baggerarbeiten beginnen können.“ Hans-Jürgen Ropers,Vorsitzender des NABU


Mit Fairpachten bietet die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe ein kostenloses Beratungs- und Informationsangebot an. Alle, die landwirtschaftliche Flächen besitzen und diese verpachten, können sich informieren: Welche Naturschutzmaßnahmen sind für Acker und Grünland sinnvoll und wie können diese in einem Pachtvertrag vereinbart werden? Mehr lesen


Beim Naturschutztreff am 8. März 2023 wird der Gastredner Philipp Krämer Fairpachten vorstellen


!Wespen- und Hornissenberater/innen gesucht!

Es ist geplant, im kommenden Frühjahr erneut ein Tagesseminar zur Ausbildung von Wespen-und Hornissenberater/innen im LK Cuxhaven anzubieten. Ausbilder wird der bekannte Wildbienenexperte Rolf Witt aus Edewecht sein. Finanziert wird die FB durch die Untere Naturschutzbehörde des Landekreises. Inhaltlich geht es u.a. von Bestimmung, Beratung bis Umsiedlung. Gerade die Umsiedlung ist oftmals ein schwieriges Unterfangen, bedarf viel Zeit, viele Gerätschaften ( die z.T. finanziert werden). Von erfahrenen Wespen-und Hornissenberater/innen wird man natürlich unterstützt und angelernt.

Wer Interesse hat, meldet sich bitte bei Nico Schäfer unter:

04721 662343  per E-Mail  n.schaefer@landkreis-cuxhaven.de 



Flächen für Hummeln gesucht

Für das NABU Hummelschutz Projekt, zur Wiederansiedlung der Mooshummel und natürlich zum Schutz vieler Hummelarten suchen wir zusammen mit dem Wildbienenexperten Rolf Witt aus Edewecht bei Oldenburg (zuletzt zu sehen am Sonntag den 03.04. auf dem roten Sofa bei DAS! um 18.45 Uhr im NDR) zum einen möglichst freiliegende Flächen:
Kommunale- oder Privatflächen, 
Flächen direkt an der Oste, Elbe, Aue
Gerne auch 3-4 m breite und  300 - 400 m lange Randstreifen. 
An der Weser wird dieses Projekt schon sehr erfolgreich umgesetzt und durch Herrn Witt geleitet. 
Es werden zwei Arten Saatgut kostenlos zur Verfügung gestellt. 
Hochwertigeres regionales Saatgut sollte vorrangig in Nähe zu Naturschutzgebieten ausgesät werden. Daher werden auch solche Flächen gesucht. 
Kontakt zu Rolf Witt - 04486 9385570 - 0160 94649012 - witt@umbw.de
Herr Witt benötigt Standorte bzw. Kartenmaterial, um zu sehen, welche Flächen in Frage kommen.- Mehr lesen
Zum Runterladen: Merkblatt und Saatgut